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Samstag, April 07, 2012

One week ago and i just miss you.

Ich schlag meine Augen auf und da stehst du. Dein Gesicht, deine Haltung - alles ist wie immer, als wäre nie etwas passiert. Du stehst da und schaust auf mich herab, auf mich unbedeutendes Wesen, was nichtmal dazu im Stande ist dich bei mir zu halten. Aber jetzt schaust du so auf mich herab und ich hab das Bedürfnis aufzuspringen, dir um den Hals zu fallen und zu flehen, dass du mich nicht verlassen sollst. Aber ich beweg mich nicht, schau dich nur an. Ich schließe meine Augen. Als ich sie wieder öffne finde ich mich in deinen Armen wieder. Meine Hände in deine gelegt. Du bist verunsichert, weißt nicht wie du mit mir plötzlich umgehen sollst. Schaust in meine verheulten Augen und dein Blick verrät dich. Du weißt nicht was du tun sollst. Ich fühl mich wie ein Haufen Sand, auf den Wasser gekippt wird. Ich fließ in mich zusammen und hab das Gefühl, dass meine Beine mich nichtmehr lange tragen werden. 
Dann lieg ich auf einmal in deinen Armen, du umarmst mich fest, du trägst mich, du hälst mich, du bist da.

Plötzlich wache ich auf und merke, dass das alles nur ein verdammter Traum war und breche in Tränen aus, schnappe nach Luft. Meine Gedanken kreisen so schnell, dass ich sie nicht halten kann. Ich fühl mich als hätte ich eine Achterbahnfahrt hinter mir und liege jetzt total verwirrt und zerstört am Boden und weiß einfach nicht mehr wie es weiter gehen soll. Es tut so unglaublich weh. Und ich weiß nicht wie ich mit diesem Schmerz anders umgehen soll. Ich möchte Schmerz mit Schmerz bekämpfen, möchte fühlen, dass ich mir mehr Schmerzen zufügen kann als jemals irgendwer schaffen wird.

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