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Freitag, Januar 20, 2012

kleine Selbstanalyse zum eignenen Wiederfinden.

Ich lebe in Angst, ständig, immer, egal zu welcher Zeit. Sei es zu Hause wenn eine fremde Nummer auf dem Telefon steht oder ich total überfordert bin und nicht weiß was zu tun ist. In der Schule, wenn ich frei sprechen soll und mich alle angucken. Im Zug wenn die Fahrkarten kontrolliert werden. Beim einkaufen, wenn ich bezahlen soll. Ständig dieser Zwang das Geld nachzuzählen und wenn ich es schon 3 mal getan habe, muss es noch ein 4. mal sein. Ich könnte mich ja verzählt haben. Die Angst wie ich mich richtig auszudrücken habe, was die Anderen über mich denken, wenn sie mich anschauen. Verspühre Angst wenn ich in die Nähe von Unbekannten Personen und Orten komme, ständig diese Fragen wie ich mich verhalten soll, was passend wäre und wie ich am Besten rüber komme. Diese Angst begleitet mich sogar bis in meine Träume, bloß dem gewohnten Gang entgegengehen, wehe es kommt anders als geplant, das wirft das gesamte Konzept zusammen. Ich denke über alles lieber einmal zuviel nach, als mich irgendwo reinzustürtzen, was ich nicht kenne. Was wäre wenn und wie, was mach ich dann? Ist das richtig so? Ich brauch meine Bestätigung, egal bei welcher Tätigkeit. Zwänge die mich nicht loslassen und fesseln. Ich hab mich isoliert und leide nun an der Einsamkeit. Zwänge die mich überrollen und die, die Stimmen in meinem Kopf schneller und lauter reden lassen bis sie in einem einzigen Gemurmel untergehen und mich taub machen. Sie lassen sich nicht stoppen, schreihen und reden unaufhörlich weiter, ohne Punkt und Komma, ohne überhaupt Luft zu holen reden und reden sie, lassen mich außen vor, machen was unter sich aus. Ich gehorche. Gehorche der Anarchie in meinem Kopf. Muss diesem Zwang nachgehen ohne wirklich gedacht zu haben.

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