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Sonntag, April 15, 2012

when do you realize - Baby, I'm not like the rest -

Ich hab mich die letzten Tage damit gequält, mich zu fragen ob das, was ich tue, ob das, was ich denke wirklich so richtig sein kann. Ob es nicht irgendwo alles egal ist. Ob ich mich jemals akzeptieren kann, wenn es wirklich darauf ankommt. Vorspielen kann ich allen etwas, so dass sie es mir glauben, so dass sie denken 'Ja, ihr gehts besser. Ihr gehts gut, sie hat es geschafft'. Aber im Endeffekt ist es ja doch nicht so. Ich leb mir doch selbst eine große Lüge vor, eine Lüge, die jeder auch noch glaubt. Ich bin der Anker in der Not, bin die, die alle aus der Scheiße zieht, egal wie tief sie drin stecken. Hol jeden aus seiner Scheiße raus und hätte meine Seele Muskeln wäre sie stärker als Klitschko. Ich hau mich mit meiner eigenen Seele selbst k.o. Hau mich aus meinem Leben raus. Gib mir einen Faustschlag nach dem Anderen um wieder aufzustehen und weiter zu machen und Wochen später wieder das Selbe zu erleben. Ich frag mich, ob das so weiter gehen kann. Jeden Abend schlaf ich ein, mit dem unsicheren Gedanken, was morgen wohl sein wird. Mit der Frage wer ich bin & und wer ich sein will. Mir wird jetzt im nachhinein erst bewusst, wie früh ich doch in diese Scheiße gestolpert bin, ohne es wirklich bemerkt zu haben. Die erste bewusste Erinnerung daran hab ich mit 11 und erst 6 Jahre danach, mit 17 bemerk ich, dass man schon viel früher was dagegen hätte machen können. Es gab Jahre vor meinem 11. Geburtstag auch schon Anzeichen. Ich weiß nicht woran das liegt, warum manche Menschen schon so früh damit anfangen. Schon so früh damit kämpfen müssen, so früh ums überleben kämpfen. Es ist doch normal dann irgendwann mal müde zu werden, auch mal nicht mehr zu wollen. Auch einen Cut zu setzen und zu sagen 'ICH KANN NICHT MEHR!' Dabei will ich die Person sein, wo Andere dann sagen 'Wow, sie kämpft, sie macht weiter obwohl sie müde ist, obwohl es ihr nicht leicht fällt.' Ich will einmal die Anerkennung spüren für das, was ich tue. Ich möchte den Stolz in mir spüren, möchte sagen 'Ja, du machst etwas in deinem Leben richtig, du kannst etwas, du schaffst etwas, du bewegst die Welt ein Stückchen in die richtige Richtung.' Ich bereue nichts, wenn ich in der Situation, in dem Moment mit der Entscheidung die ich getroffen hab, glücklich oder zufrieden war. Aber ich weiß einfach nicht mehr was richtig und was falsch ist. Ich hab das Gefühl, egal was ich tue oder anfasse, es zerfällt in meinen Händen. Rinnt durch mich durch wie Sand durch ein Sieb & nur die groben, spitzen Steine bleiben übrigen die mir in der Haut stechen. Ich möchte morgens mit einem Lächeln aufstehen können und sagen können 'Heute wird ein schöner Tag!' Möchte zum Spiegel laufen, mich darin anschauen und sagen, dass ich mir gefalle, dass ich mich akzeptiere so wie ich bin. Möchte mich in meinen Kleidungsstücken wohl fühlen und einenschönen Tag haben, damit ich Abends müde ins Bett fallen kann und sagen kann 'Der Tag war super' Ich will mich einfach akzeptieren und selbstbewusst durch die Straßen laufen, mit einem Lächeln auf den Lippen, weil ich weiß wer ich bin und was ich will.

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