Wie soll ich anfangen in dem Wirrwarr meines Kopfes: Wo doch soviel drin ist, was raus möchte. Welche Worte soll ich nehmen um dem gerecht zu werden, was hinter der Schädeldecke rumspukt und mich keinen ruhigen Atem fassen lässt. Wie soll ich in dieser Welt überleben wenn ich die Spielregeln nicht kenne. Ich war auf dem richtigen Weg, hab neue Erfahrungen gemacht, bin mit der Liebe klargekommen, wurde verletzt und bin drüber hinweg.
Warum kann ich mich nicht einfach akzeptieren wie ich bin, wenn mir doch so oft gezeigt wird, dass man mich mag. Dass ich gut ankomme so wie ich drauf bin, auch wenn ich oft kompliziert bin. Wieso lassen sich diese Erfahrungen und Worte nicht in meinem Kopf einmeiseln, warum hab ich diese Scheu vor mir, warum lass ich mich nicht einfach glücklich werden.
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Zu Viert vorgetrunken, Kippen gekauft, Spaß gehabt. Hochgefahren, gratuliert. Nach einer gewissen Aufwärmphasen und ein paar Bier später kamen die Leute. Wir tranken einen Kurzen nach dem anderen bis wir gegen 10 schon betrunken waren. Viele Umarmungen, liebe Worte und Flirts später. Alte Klassenkameraden kamen. Wir führten Unterhaltungen. 'Geh doch mal zu Lucas hin, der ist total down wegen dir.' 'Lucas steht total auf dich.' Ich ging zu Anderen, umarmte die. Seine Blicke voll mit Eifersucht. Dann nahm mich jemand zur Seite, nennen wir in Marius, er wollte mit mir reden. Ihm ging es schon den ganzen Abend nicht gut. Ich spielte Seelenklempnerin und fand die richtigen Worte. Den Rest des Abend verbrachte ich bei ihm. Er legte seinen Kopf auf meine Schulter, ich brachte ihm was zu essen. Er schlief fast auf meiner Schulter ein. Dann legte ich mich auf seine Schulter, seinen Arm um mir. Er roch so gut. Lucas Blick wanderte immer und immer wieder zu Marius und mir wie wir so dalagen. Blicke voll mit Eifersucht.
Ich weiß nicht wohin mit meinem Kopf und wünschte mir, dass ich wieder betrunken daliegen würde. Auch wenn ich ihn nicht kenne, war es in seinem Arm so unglaublich gemütlich, so unglaublich sicher. Ja, alles wonach ich mich sehne ist Sicherheit. Sicherheit bei jemanden, der mich braucht, der mit mir offen redet, mit dem ich offen reden kann. Ich brauch etwas was mich hält und trägt.
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