Ich hatte eben beim Essen machen ein schönes Gespräch mit meiner Mutter. Wir haben darber geredet, wie meine Geschwister ihre Pupertät vollkommen ausnutzen und sie mit mir sozusagen einen leichten Weg hatte, dass ich zwar auch manchmal bockig war, aber recht umgänglich. Sie hatte bei mir nur die Angst, dass ich ihr komplett aus den Händen gleite, weil ich mich in meine eigene Welt zurückgezogen habe und sie kaum an mich rankam, weil ich einfach so verträumt und in mich geschlossen bin. Während der 6-8. Klasse hat sie sogar gedacht, dass ich ihr verhungere, dass ich an Magersucht sterbe, eins dieser Ritzkinder werde bzw. bin. Sie hatte einfachziemliche Angst um mich. Als sie das aussprach, musste ich erstmal schlucken und wurde innerlich extrem unruhig, ich hab mir aber nichts anmerken lassen. Mir ist diese Zeit einfach kaum bewusst und wenn ich zurückdenke, ist es als würde ich in ein großes schwarzes Loch blicken. Ich kann mich nicht mehr daran erinnern wie es mir zu der Zeit ging. Nur nach an die Ereignissen, die da alle auf einmal passierten. Aber vorallem wurde mir bewusst, dass man es nicht so verstecken kann, wie man will, dass es so kompliziert ist, das vollkommen zu verstecken. Egal wie sehr man sich anstrengt, unterbewusst sendet der Körper doch die Signale. Diese Hilfeschreie.
UNBEWUSST




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