Kennt ihr das, wenn euch die Unlust von innen auffrisst? Wenn ihr nichts anderes mehr spürt als diese Unlust, diese Lust auf nichts. Ihr seid gefüllt mit nur einem Gedanken. Alles fallen, liegen & stehen lassen, abhauen und nie wieder kommen. Weglaufen an einen schönen Ort an dem man alles schlechte vergisst. Wo die Augen strahlen, wo Freudentränen die Wangen herunterlaufen, weil man nicht weiß wohin mit diesem ganzen Glück. Mit dem einen Menschen der einen mit voller Zufriedenheit füllt, den man gerne neben sich hat, der einen zum lachen bringt und einen liebt so wie man ist und genau das auch zeigt.
An diesen Ort möcht ich, diesen Moment möcht ich leben. Aber wie, wenn der Alltag einen überrumpelt? Wenn er von hinten kommt, dich überfällt und mit seinen langen schwarzen Krallen einfängt und nichtmehr loslässt. Er dich unter seiner Kontrolle hat und keinen Moment der Ruhe gibt, weil er immer wieder neu auf dich einprügelt. Dir weitere Hiebe verpasst dass du nicht mehr gerade laufen, geschweige denn stehen kannst. Das du zusammengekauert am Boden liegst, dir den Bauch hälst vor Schmerzen. Schwach.
Woher soll man die Kraft nehmen sich aufzurappeln, zu kämpfen? Wie, wenn man ganz auf sich allein gestellt ist? Niemand um dich herum weiß auch nur ansatzweise wie es in dir aussieht, was dir helfen würde. Du weißt ja selbst nicht was du brauchst, wie du da raus kommst. Kennst dich selbst nicht, hast alles ausgeschaltet um nur noch zu funktionieren und den Tag irgendwie zu überstehen.

Wie schrecklich wahr
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