Wir leben aneinander vor, in zwei verschiedenen Welten. Es war mal anders, ganz anders. Aber es ist alles so normal geworden. Es schmerzt einzuatmen. Es schmerzt zu merken wie es in der Zukunft werden könnte. Es wird zum Alltag, das was ich nie wollte und auch immernoch nicht will. Es wird kalt um uns. Zu kalt.
''Ich ruf dich dann Freitag mal an.'' - Und wieder hat er es nicht gemacht, wiedermal seine Worte nicht eingehalten. Danke, aber auf dich kann ich herzlich verzichten. Ich brauch dich nicht in meinem Leben.
Ich merk wie der Hass mich immer mehr nimmt. Wie er sich in jede Pore meines Körper verankert. Mein Kopf ist voll damit. Druck Druck Druck. Gedanken im Kopf, die ich eigentlich nicht haben sollte, die jetzt einfach zum Alltag gehören. Die jetzt einfach da sind. Wann sie verschwinden? Keine Ahnung. Ob ich sie weghaben will? Nein eigentlich nicht. Es ist falsch, aber das ist mir egal.
Ich fühl mich so aufgeqollen, wie Hefe. Ich fühl mich so hässlich, das kann man schon nicht mit Worten beschreiben und es wird nicht besser, nein. Langsam aber tief kommt es angekrochen und irgendwann hat es mich ganz, dann mach ich es, dann bin ich weg.



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